Was versteht man unter Bedarfsplanung?

Im Unternehmen wird mithilfe der Bedarfsplanung der Materialbedarf so exakt wie möglich ermittelt, geschieht dies nicht, muss das Unternehmen mit höheren Kosten rechnen. Die Kosten ergeben sich sowohl aus zu kleinen als auch zu großen Materialmengen.

Jedes Unternehmen sollte bestrebt sein, den Materialbedarf artgerecht, mengengerecht und zeitgerecht zu decken.

Es gibt 3 Arten der Bedarfsermittlung

  • Deterministisch (Programmorientierte)
  • Stochastisch (Verbrauchsorientiert)
  • Heuristisch (Schätzung)

Deterministisch

Bei der Deterministischen Bedarfsermittlung wird anhand des Fertigungsprogramm oder anhand des Produktes (Stücklisten) der Bedarf der einzelnen Güter ermittelt.

Stochastisch

Die Stochastische Bedarfsermittlung ist eine auf Grundlagen von Vergangenheitswerten erstellte Bedarfsmenge. Hier unterscheidet man zwischen Mittelwertberechnung, Regressionsanaylse und Exponentielle Glättung.

Mittelwertberechnung:
Bei dieser Methode wird anhand der Werte aus den letzten Monaten der Mittelwert berechnet und als neuer Bedarf genommen. Zudem gibt es noch den gleitenden Mittelwert, bei dieser Methode wird immer der letzte Monat einer festgelegten Periode durch den Neuen ersetzt.

Regressionsanalyse: 
Diese Methode wird angewandt, wenn bei dem Bedarfsverlauf ein Trend zu erkennen ist.

Exponentielle Glättung:
Bei dieser Methode werden den vorherigen Werten unterschiedliche Gewichtungen gegeben. Je höher der Glättungsfaktor ist, desto höher werden aktuelle Werte berücksichtigt.

Heuristisch
Bei dieser Methode wird der Bedarf geschätzt.

 

Verfahren zur Bedarfsermittlung                                       

Welche Güter

 

Deterministisch A-Und B-Güter
Stochastisch C-Güter
Heuristisch Güter mit sehr geringen Wert, meist Betriebsstoffe